Presseschau

Hier können Sie die Presseartikel aus dem Jahr 2010 über unsere Pfarrgemeinde nachlesen.

Wenn Sie die Presseartikel der vergangenen Jahre lesen möchten, wählen Sie bitte im Archiv das gewünschte Jahr aus und klicken auf "Los". Danach werden alle Artikel des gewählten Jahres angezeigt. Bitte beachten Sie die längere Ladezeit beim Aufrufen der Archivseiten.

1500 Stufen für einen guten Zweck

www.crimmitschau.de | 12.01.2010

Die Sternsinger der katholischen Gemeinde „St. Franziskus“ sammelten in Crimmitschau und Neukirchen mehr als 1300 Euro für Kinder in Not.

Thomas Gömbi hat genau nachgezählt: Im Rahmen des diesjährigen Dreikönigssingens war der Stadtrat und Pfarrhelfer mit den Sternsingern der St. Franziskus-Gemeinde an vier Tagen unterwegs. Dabei haben die 16 Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 13 Jahren mehr als 40 Gebäude, darunter auch das Crimmitschauer Rathaus, gesegnet. Wie der Stadtrat vorrechnet, legten die Sternsinger mehr als 115 Kilometer zurück, erklommen 42 Stockwerke mit mehr als 1500 Stufen und sangen mehr als 100 Lieder.

23 Kilo Süßigkeiten für Sternsinger

Die Zahl, über die sich Thomas Gömbi wohl am meisten gefreut haben dürfte, war jedoch die 1305. Denn exakt soviel Euro an Spenden für notleidende Kinder konnten die Sternsinger in diesem Jahr in Crimmitschau und Neukirchen einsammeln. Die Belohnung gab es in Form von Süßigkeiten. Satte 23 Kilo erhielten die Sternsinger auf ihrer Tour durch Crimmitschau und Neukirchen. „Wir haben die Süßigkeiten auf alle Teilnehmer aufgeteilt. Die Zahnärzte in der Region können also wirtschaftlich rosigen Zeiten entgegenblicken“, schmunzelt Pfarrhelfer Thomas Gömbi.

Der Brauch des Dreikönigssingens ist bis in das 16 Jahrhundert nachweisbar. Der mit Kreide an die Türen geschriebene Segen C + M + B steht für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Im vergangenen Jahr beteiligten sich in Deutschland mehr als 12.000 Gruppen und Gemeinden und sammelten fast 40 Millionen Euro Spendengelder. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Kinder finden neue Wege“. (SV)

Sternsinger im Rathaus Die Sternsinger bei ihrem Besuch im Crimmitschauer Rathaus.

 

 

Mimen tauchen ein ins Züchter-Milieu

Freie Presse | 15.01.2010

Laienspielgruppe setzt Theatertradition fort - Komödie "Immer auf die Kleinen" nimmt Vereinsmeierei auf die Schippe

Die Schauspieler des Vereins "Begegnungsstätte Piusheim" stehen morgen wieder auf der Bühne. Die neunköpfige Truppe zeigt die Komödie "Immer auf die Kleinen". Die Aufführung beginnt 15.30 Uhr im Piusheim an der Pestalozzistraße.

Mit dem Stück, das von Jürgen Baumgarten stammt, gehen die Laienkünstler auf die Situation im Milieu der Kaninchenzüchter ein und verteilen einige Seitenhiebe zur Vereinsmeierei. Seit fast anderthalb Jahren befassen sich die Mitglieder der Laienspielgruppe mit dem Stück. "Wir haben einfach Spaß an der Schauspielerei. Wir können für einige Stunden in eine völlig andere Rolle schlüpfen", beschreibt Regiechef Andreas Neumann die Begeisterung der Mitwirkenden, die zwischen 30 und 56 Jahre alt sind. Mit der Komödie "Immer auf die Kleinen", die schon zweimal im Piusheim gezeigt wurde und über 250 Gäste angelockt hat, sollen auch die Lachmuskeln der Besucher strapaziert werden: Thomas Gömbi, der den Vorsitzenden des Kaninchenzüchtervereins spielt, vermisst sein Rassekaninchen Jonas. Eine junge Kriminalpolizistin, die von Yvette Hermann dargestellt wird, soll den Fall lösen. "Sie hat es aber nicht nur mit der Kaninchenentführung zu tun. Mit Unterstützung von einer Gerichtsmedizinerin müssen sogar noch Todesfälle aufgeklärt werden", verweist Andreas Neumann auf den Fortgang der rund 120-minütigen Aufführung.

Die aktuelle Laienspielgruppe setzt die lange Theatertradition im Haus an der Pestalozzistraße fort. Der Anbau, der vor mehr als vier Jahrzehnten entstand, bietet optimale Bedingungen. "Dank des damaligen Pfarrers Joachim Wenzel verfügen wir hier über eine Bühne und optimale Lagermöglichkeiten für die Requisiten", beschreibt Andreas Neumann, der für die Hobby-Theaterspieler aus Crimmitschau und Umgebung verantwortlich ist. Dabei haben sich die Laienspieler im Piusheim erst nach einer 16-jährigen Zwangspause wieder zusammengefunden. Zwischen 1990 und 2006 fehlten einfach die Zeit und die Mitwirkenden für ein vernünftiges Programm.

Seit knapp vier Jahren wird nun wieder intensiv geprobt, gebaut und gelacht. 2007 zeigte die Gruppe das Stück "Männerwirtschaft". Nach dem aktuellen Auftritt mit "Immer auf die Kleinen" schmieden Neumann & Co schon weitere Pläne. "Wir denken im Hinterkopf bereits über ein neues Stück nach", so der Regiechef. (Holger Frenzel)

Laienspielgruppe Sie gehören zur Laienspielgruppe: Bärbel Hula, Andreas Neumann, Carsten Thomas, Ulrike Gömbi und Erwin Hamori (von links nach rechts).

   

Laienspieler wollen auf Reisen gehen

Blick | 20.01.2010

Die Schauspieler des Vereins "Begegnungsstätte Piusheim" haben noch lange nicht genug. Am Samstag präsentierten sie vor rund 70 Besuchern die Komödie "Immer auf die Kleinen". Bei dem 120-minütigen Stück wird die Situation im Milieu der Kaninchenzüchter auf die Schippe genommen. "Wir überlegen, ob wir diese Komödie auch in anderen Städten zeigen. Es gibt schon eine erste Anfrage aus Schwarzenberg", erzählte Regiechef Andreas Neumann. Die neun Mitwirkenden sind zwischen 30 und 57 Jahre alt. Die Laienspielgruppe, die 2006 nach längerer Unterbrechung das Comeback feierte, findet im Piusheim optimale Bedingungen vor. Es existierten Bühne und ein Lagerraum für Requisiten. "Für das Jahr 2011 planen wir die Aufführung eines neuen Theaterstücks", verrät Andreas Neumann. (hof)

   

Pfarrgemeinde bekommt eine neue Kapelle

Freie Presse | 12.06.2010

Objekt wird neben dem Piusheim in Crimmitschau errichtet - Kosten: 500.000 Euro

Riesenfreude in der katholischen Pfarrgemeinde "St. Franziskus": Für den Bau einer neuen Kapelle auf dem Grundstück an der Pestalozzistraße und damit direkt neben dem Piusheim gibt es grünes Licht. Das Bischöfliche Ordinariat Dresden hat einen Beschluss zum Neubau der Kapelle gefasst. "Die Entscheidung bringt etliche Vorteile für die Gestaltung des Gottesdienstes", sagt Pfarrer Michael Gehrke.

Baubeginn soll im Frühjahr sein

Dabei soll das Projekt zügig realisiert werden: In den nächsten Tagen werden die Planungen konkretisiert und ein Bauantrag eingereicht. "Im Optimalfall könnten wir bereits im Frühjahr des nächsten Jahres mit den Arbeiten beginnen und im Herbst 2011 die Kirchweihe feiern", berichtet der 45-jährige Pfarrer von seinen Überlegungen. Klarheit gibt es bereits zur Finanzierung des neuen Gotteshauses. Die Kosten belaufen sich auf etwa eine halbe Million Euro. Ein Betrag von rund 450.000 Euro soll aus Mitteln des Bistums Dresden-Meißen und den Rücklagen der Pfarrei aufgebracht werden.

Gemeinde hofft auf Spenden

Dazu will die Gemeinde 50.000 Euro an Spenden beisteuern. Bisher sind auf dem Spendenkonto etwa 5600 Euro eingegangen. "Um die weiteren Spenden müssen wir intensiv werben", verweist Michael Gehrke auf eine wichtige Aufgabe für die rund 1350 Mitglieder der Kirchgemeinde "St. Franziskus" aus Crimmitschau und Neukirchen. Mit der Entscheidung für den Neubau der Kapelle soll die Kirchgemeinde auch für die Zukunft fit gemacht werden. Derzeit wird eine alte Villa an der Pestalozzistraße 49 als Pfarrhaus und Kapelle genutzt. Dieser Komplex, der seit 83 Jahren die Heimstätte der Kirchgemeinde ist, soll nach der Fertigstellung verkauft werden. Für den Umzug sprechen laut Gehrke zwei wichtige Gründe: Die Vielzahl der Räume an der Pestalozzistraße 49 wird langfristig nicht mehr benötigt. Und: Die Kapelle befindet sich in der ersten Etage und ist für Rollstuhlfahrer nicht zu erreichen.

150 Besucher finden Platz

Zudem verspricht sich Michael Gehrke von der Investition eine bessere Organisation des Gottesdienstes. Die aktuelle Kapelle bietet maximal 100 Leuten Platz. In dem Neubau soll ein Raum für mindestens 150 Gottesdienstbesucher entstehen. "Momentan müssen wir oft zwei Gottesdienste organisieren. In der neuen Kapelle wird dagegen ein Gottesdienst ausreichen", schätzt der Pfarrer, der seit 2003 in Crimmitschau im Einsatz ist, ein. (Holger Frenzel, FP)

   

Terminvorschau

  • 09.09.2010
  • 07:30 Laudes-Gebet Kapelle
  • 08:00 Hl. Messe Kapelle
  • 19:30 Kirchenrat Pfarrhaus, Kölnzimm...
  • 10.09.2010
  • 08:00 Hl. Messe mit Anbetung Kapelle
  • 16:00 Abfahrt zu Werkstatttagen der Dekanatsjugend Pfarrhaus
  • 11.09.2010
  • 17:00 Beichtgelegenheit Kapelle

Alle Termine ...

Presseschau-Archiv

AddThis Social Bookmark Button