Wir planen eine neue St.-Franziskus-Kapelle!
01.03.2009
„Eine Weichenstellung für die Zukunft“ – unter diesem Motto haben wir in unserer Gemeinde Ende vergangenen Jahres intensiv überlegt und diskutiert, wie es im Hinblick auf einen über die nächsten 10 – 15 Jahre hinausreichenden Zeitraum mit unserer Gemeinde weitergehen soll. Konkret ging es dabei um die Frage, ob das Pfarrhaus mit der derzeitigen Kapelle der langfristig alleinige Standort unserer Gemeinde werden soll, oder ob das Piusheim, ergänzt durch einen Kapellenneubau, dauerhaft der Ort katholischen Gemeindelebens in Crimmitschau sein soll.
Das Ergebnis dieses intensiven Diskussionsprozesses lautete dann Mitte Januar, dass wir auf dem durch ein freigewordenes Nachbargrundstück vergrößerten Piusheimgrundstück so bald als möglich eine neue St.-Franziskus-Kapelle errichten wollen und damit die bisherige Kapelle im Pfarrhaus aufgeben werden.
Anfang Februar hat das Bischöfliche Ordinariat Dresden diese Grundsatzentscheidung bestätigt. Allerdings soll die neue Kapelle nicht schon in den nächsten ein bis zwei Jahren gebaut werden, sondern vor dem Baubeginn soll zunächst die zukünftige Struktur der bisherigen Pfarreien unserer Region geklärt werden. Dies muss natürlich unter Einbeziehung aller Beteiligten geschehen, also der Pfarrgemeinden von Werdau, Crimmitschau, Meerane, Glauchau und Waldenburg. Erst wenn hier Klarheit besteht, wird auch der künftige Raumbedarf für Crimmitschau klar. Dies wiederum ist die Grundlage für eine sinnvolle Bauplanung.
Die Weichen sind also gestellt und der Zug hat sich unumkehrbar in Richtung Kapellenneubau in Bewegung gesetzt. Dies ist für unsere ganze Gemeinde eine große Aufgabe und Herausforderung. Dieses Werk kann aber nur gelingen, wenn sich viele Gemeindemitglieder mit ihren je verschiedenen Gaben einbringen.
Was ist also als nächstes zu tun? Es sind drei Dinge, bei denen jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten etwas beitragen kann: Das Erste ist das Gebet um Gottes Heiligen Geist bei diesem ganzen Prozess, damit das Ergebnis am Ende nicht „geistlos“ ist. Das Zweite ist ein Erfahrungsaustausch in verschiedene Richtungen, damit wir eine Vorstellung gewinnen, wie unsere neue Kapelle einmal aussehen soll. Und das Dritte ist die gemeinsame Arbeit an der Finanzierung unseres Projektes. Zwar ist ein Grundstock für den Bau vorhanden, dennoch sind natürlich noch erhebliche finanzielle Mittel notwendig, um dieses Vorhaben zu stemmen. Daher sind Spenden für das Projekt herzlich erbeten und können ab sofort unter dem Kennwort „Kapellenbau“ auf das auf der Rückseite angegebene Konto unserer Pfarrei eingezahlt werden. Allen, die auf diese Weisen zum Werden der neuen St.-Franziskus-Kapelle beitragen, sei an dieser Stelle bereits herzlich gedankt.
Pfarrer Michael Gehrke



